Schriftspiel
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Farbe und Schwung in Verbindung mit Schrift


Seminar & Workshop

mit Renate Mildner-Müller

vom 28. Februar bis 2. März 2008 in Pforzheim-Hohenwart

Renate Mildner-Müller kommt von der freien Malerei und Grafik. Sie studierte an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste und Meisterklasse in Klausenburg. Danach widmete sie sich intensiv und aus Überzeugung, wie sie sagt, dem Aquarellieren, das sie seit vielen Jahren unterrichtet. Sie schreibt über den geplanten Kurs:

 

"Farbe und Schwung – das kling fast schon gefährlich, wobei wir gar nicht an Niki de Saint Phalle und ihre Farbbeutel-Schüsse denken. Für die meisten, von der Grafik und Typografie herkommenden Kalligrafen ist der Einsatz von Farben oft schon ein mutiger Schritt – und dann noch schwungvoll? – oh je! Schwung hat aber in diesem Metier nichts mit Geschwindigkeit zu tun. Er rührt viel mehr von einer bestmöglichen Koordination von Kopf, Herz und Hand her. Wenn sie stimmt, gelingt auch der Schwung – egal ob schwarz oder farbig.

 

Natürlich kommt auch da Übung mit ins Spiel. Dafür nutzen wir die Kurstage. Um uns nicht von der Vielfalt der Farben verunsichern und aus dem Konzept bringen zu lassen, werden wir die Itten'sche Farbenlehre kurz und mit Praxis ansprechen und anwenden.“



New Rhythms – Neue Rhythmen


Seminar & Workshop mit Brody Neuenschwander

 

vom 10. bis 17. Mai 2008

im Convento Santa Maria dei Frati Cappuccini in Bigorio, Tessin/Schweiz

 

Die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer erstellen in diesem Workshop ein Alphabet-Buch, das möglichst viele Variationen eines jeden der 26 Buchstaben aufweist. Aus diesem Buch werden ungewöhnliche Buchstabenformen ausgewählt, um diese als Basis für ein neues Alphabet zu verwenden.

 

Für den ersten Workshop-Tag werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, folgende Hausaufgaben auszuführen:

 

Jeder Teilnehmerin, jedem Teilnehmer werden zwei bis drei Buchstaben zugeordnet. Zum Beispiel erhält eine Teilnehmerin den Buchstaben A und R, während ein anderer die Buchstaben C und T zugeordnet erhält. Alle erhalten die Aufgabe, mit ihren zugeordneten Buchstaben mindestens zwölf Variationen pro zugeteiltem Buchstaben zu entwickeln. Die Variationen können aus verschiedenen Schriften oder beliebigen Formen entwickelt werden. Wichtig ist, dass sich jede Variation von der anderen komplett unterscheidet. Eine grosse Herausforderung haben jene erhalten, die Varianten der Buchstaben C, I und O finden müssen. Es ist nicht einfach, aber auch nicht unmöglich.

 

Jede Buchstabenvariation soll geschrieben werden. Bitte nicht ausschneiden und kleben. Die geschriebenen Buchstaben werden ausgeschnitten und auf ein A4-Papier aufgeklebt, das in zwei Spalten von 70x297mm aufgeteilt ist. Bitte einen linken Rand von 5cm für das Binden frei lassen. Pro Blatt können 6 Varianten eines Buchstabens geschrieben werden (pro Buchstabe 2 A4-Blätter).

 

Am ersten Workshop-Tag werden alle Blätter eingesammelt, fotokopiert und gebunden. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wird dann über ein Alphabet-Buch als Basis des Workshops verfügen.



Collagen


Seminar & Workshop mit Brody Neuenschwander

14. bis 20. September 2008 in Brügge

 

 

Der Workshop führt in einfache und flexible Collage-Techniken ein, die es den Kalligrafinnen und Kalligrafen erlauben, vielseitige Farb- und Schichteffekte zu erzielen. Diese Techniken wurden aus den traditionellen chinesischen und arabischen Papierarbeiten entwickelt und man hat damit eine ausgezeichnete Schreiboberfläche. Der Kurs beginnt mit dem Einfärben von chinesischem Reispapier. Die gefärbten Papiere werden zu einer Collage zusammengefügt, getrocknet und mit Kalligrafien vervollständigt.

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